Maklerprovision in Ulm und Neu-Ulm: Wer zahlt was, und wie Verkäufer sparen
Was das Gesetz seit 2020 regelt, welche Provision in der Region üblich ist, wann sie fällig wird und welche Leistungen enthalten sein sollten.
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KostenUlm liegt in Baden-Württemberg, Neu-Ulm in Bayern. Für Verkäufer sind die Abläufe gleich, doch einige Regeln unterscheiden sich: Käufer zahlen in Ulm 5 Prozent Grunderwerbsteuer, in Neu-Ulm 3,5 Prozent. Die Grundsteuer wird seit 2025 in Ulm nach dem Bodenwertmodell, in Neu-Ulm nach dem Flächenmodell berechnet. Bauordnung und Denkmalschutz sind Landesrecht. Notarkosten, Maklerrecht, Energieausweis und Spekulationsfrist sind dagegen bundesweit gleich.
| Thema | Ulm (Baden-Württemberg) | Neu-Ulm (Bayern) |
|---|---|---|
| Grunderwerbsteuer | 5 Prozent | 3,5 Prozent |
| Grundsteuer seit 2025 | Bodenwertmodell | Flächenmodell |
| Bauordnung | Landesbauordnung Baden-Württemberg | Bayerische Bauordnung |
| Denkmalschutz | Denkmalschutzgesetz Baden-Württemberg | Bayerisches Denkmalschutzgesetz |
| Schulferien | Ferienplan Baden-Württemberg | Ferienplan Bayern |
| Bundesweit gleich | Kurz erklärt |
|---|---|
| Notar- und Grundbuchkosten | nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz |
| Maklerprovision | Teilung bei Wohnungen und Einfamilienhäusern seit Dezember 2020 |
| Energieausweis | nach dem Gebäudeenergiegesetz, Pflicht beim Verkauf |
| Spekulationsfrist | zehn Jahre, Ausnahme bei Eigennutzung |
| Erbschaftsteuer | gleiche Freibeträge und Steuersätze |
Die Grunderwerbsteuer zahlt in der Praxis der Käufer. Trotzdem betrifft sie Sie als Verkäufer, denn Käufer rechnen mit dem Gesamtbetrag aus Kaufpreis und Nebenkosten. In Neu-Ulm fallen 1,5 Prozentpunkte weniger an als in Ulm.
Für die Vermarktung bedeutet das: Käufer, die zwischen beiden Städten schwanken, kalkulieren in Neu-Ulm mit geringeren Nebenkosten. In Ulm punkten dagegen andere Faktoren, etwa die Nähe zu Universität, Kliniken und Innenstadt oder bestimmte Stadtteile wie Söflingen. Ein guter Makler kennt diese Abwägung und spricht sie im Gespräch mit Interessenten offen an.
Erwerb durch Erbschaft oder Schenkung sowie Übertragungen zwischen Ehepartnern sind in beiden Ländern von der Grunderwerbsteuer befreit.
Seit der Grundsteuerreform gelten unterschiedliche Modelle. In Baden-Württemberg zählt vor allem der Bodenwert, also Grundstücksgröße und Bodenrichtwert. In Bayern richtet sich die Grundsteuer allein nach den Flächen von Grundstück und Gebäude. Hinzu kommt jeweils der Hebesatz der Stadt.
Für den Verkauf heißt das: Legen Sie Käufern den aktuellen Grundsteuerbescheid vor. Käufer fragen zunehmend nach den laufenden Kosten, und ein konkreter Betrag schafft Vertrauen. Bei großen Grundstücken in Ulm kann die Grundsteuer höher ausfallen als früher, bei kleinen Grundstücken mit viel Wohnfläche eher niedriger.
Ob ein Anbau, eine Aufstockung oder die Teilung eines großen Grundstücks möglich ist, regeln Bebauungsplan und Landesbauordnung. Abstandsflächen und Genehmigungspflichten unterscheiden sich zwischen Baden-Württemberg und Bayern. Für Verkäufer großer Grundstücke kann das den Wert beeinflussen, denn Käufer zahlen für zusätzliches Baurecht.
Auch der Denkmalschutz ist Landesrecht. In Ulm betrifft das viele Häuser in der Altstadt und im Fischerviertel. Für Käufer kann die Sanierung eines Baudenkmals steuerlich interessant sein, Umbauten brauchen aber eine Genehmigung der Denkmalbehörde. Wir klären solche Fragen vor der Vermarktung, damit Käufer von Anfang an Klarheit haben.
Ob Ulm oder Neu-Ulm: Wir kennen beide Seiten der Donau. Jetzt kostenfrei beraten lassen.
Kostenfrei beraten lassenUnser Büro liegt in Neu-Ulm, wenige Minuten von der Ulmer Innenstadt entfernt. Seit 1999 verkaufen wir auf beiden Seiten der Donau. Mehr dazu auf unseren Seiten Immobilienmakler Ulm und Immobilienmakler Neu-Ulm.
Als Verkäufer zahlen Sie bei uns 2,5 Prozent Provision statt der üblichen 3,57 Prozent. Was in der Provision enthalten sein sollte, lesen Sie in unserem Artikel zur Maklerprovision in Ulm und Neu-Ulm.
In Ulm (Baden-Württemberg) 5 Prozent, in Neu-Ulm (Bayern) 3,5 Prozent des Kaufpreises. Gezahlt wird sie in der Regel vom Käufer.
Nein, Notar- und Grundbuchkosten richten sich bundesweit nach demselben Gesetz. Zusammen liegen sie meist bei etwa 1,5 bis 2 Prozent des Kaufpreises.
In Ulm nach dem baden-württembergischen Bodenwertmodell, in Neu-Ulm nach dem bayerischen Flächenmodell. Dazu kommt jeweils der Hebesatz der Stadt.
Ja. Die Regeln zur Teilung der Provision bei Wohnungen und Einfamilienhäusern sind Bundesrecht und gelten seit Dezember 2020 in beiden Ländern.
Bei den Nebenkosten ja, wegen der niedrigeren Grunderwerbsteuer. Entscheidend sind aber Lage, Objekt und persönliche Wege. Viele Käufer suchen gezielt auf einer Seite der Donau.
Ja. Wir verkaufen seit 1999 in Ulm, Neu-Ulm und dem Umland, zu 2,5 Prozent Provision für Verkäufer.
Was das Gesetz seit 2020 regelt, welche Provision in der Region üblich ist, wann sie fällig wird und welche Leistungen enthalten sein sollten.
Verheiratet oder nicht: was bei der Trennung mit dem gemeinsamen Haus in Ulm passiert und warum die Grunderwerbsteuer für Paare ohne Trauschein wichtig ist.
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